Exklusiver Abend im Zeichen der Kunst

Simchen Asset Management zu Gast bei der Ausstellung „Konferenz“ im Kunstmuseum Schloss Derneburg

Gemeinsam mit der Hall Art Foundation und Simchen Asset Management hatten wir am 13. August 2026 einen besonderen Abend im Kunstmuseum Schloss Derneburg. Unsere Gäste erhielten eine exklusive Führung durch die aktuelle Ausstellung „Konferenz“. Gemeinsam mit Kunstfreundinnen und Kunstfreunden der Kestner Gesellschaft Hannover sowie weiteren geladenen Gästen erlebte eine kleine, handverlesene Runde einen Abend, der Kunstgenuss und persönlichen Austausch auf besondere Weise miteinander verbunden hat.

Der Abend

Ab 17:00 Uhr trafen die Gäste im Kunstmuseum Schloss Derneburg ein, bevor um 17:30 Uhr eine fachkundige Führung durch die Ausstellung „Konferenz“ begann. Im Anschluss an die Führung klang der Abend bei einem Flying Buffet serviert von Alwin Siems vom Restaurant „Alte Münze“ Hildesheim und kühlen Getränken im neuen Besucherzentrum des Kunstmuseum im Schloss aus – in angenehmer Atmosphäre und mit ausreichend Gelegenheit für anregende Gespräche und neue Begegnungen. Mit dieser Veranstaltung wollten die Gastgeber – gemeinsam mit der Geschäftsleitung der Hall Art Foundation – den persönlichen Austausch zwischen der Hall Art Foundation und den Kunstfreunden der Kestner Gesellschaft Hannover vertiefen. Als Förderer des Abends unterstützte Simchen Asset Management diesen besonderen Rahmen für Begegnung und Dialog.

Die Ausstellung „Konferenz“

Mit über 50 bedeutenden Werken vereint „Konferenz“ vier gefeierte deutsche Nachkriegskünstler – Georg Baselitz, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz und A. R. Penck –, die sich in einer Zeit politischer Zerrissenheit auf einzigartige, bahnbrechende Weise mit der nationalen Identität auseinandersetzten. Die Wege der vier Künstler verflochten sich eng durch ihre zeitgleiche Vertretung durch den Galeristen Michael Werner; jegliche Bindung an einen bestimmten Stil lehnten sie jedoch ab. Gemeinsam vermitteln ihre Werke ein umfassendes Bild der Themen, die ihre Generation in den Jahrzehnten vor dem Fall der Berliner Mauer beschäftigten.

Die Ausstellung umfasst Werke aus Baselitz‘ ehemaliger Sammlung seiner Zeitgenossen und wird ergänzt durch Archivfotografien von Edward Quinn, die dieser in den 1980er-Jahren bei seinen Besuchen bei Baselitz aufnahm, als der Künstler auf Schloss Derneburg lebte und arbeitete. Zu den zentralen Werken zählen Jörg Immendorffs „Konferenz über Plastik oder Anarchie in der Galerie“ (1985), in dem der Künstler sich selbst zweimal neben Baselitz, Penck und Werner darstellt, Georg Baselitz‘ „Ciao America II“ (1988), Markus Lüpertz‘ Stillleben „Sechs Bilder aus dem Leben eines Dichters: IV. Ohne Titel“ (1981) sowie A. R. Pencks monumentales Holztotem „Idol für Deutschland“ (1982), das für die Ausstellung an seinen ursprünglichen Ausstellungsort im Eingangsbereich von Schloss Derneburg zurückkehrt.

Vier Künstler, eine Generation

Georg Baselitz (1938–2026) lebte und arbeitete dreißig Jahre lang, von 1976 bis 2006, auf Schloss Derneburg. In den 1980er-Jahren löste er sich von den gegenständlichen Porträts und Landschaften des vorangegangenen Jahrzehnts und wurde international vor allem für seine ikonische Umkehrung von Bildmotiven bekannt.

Jörg Immendorff (1945–2007) integrierte in seinen Werken häufig unverkennbare Porträts von Freund:innen, Kolleg:innen und historischen Persönlichkeiten. Seine Gemälde versammeln Figuren an öffentlichen Schauplätzen – in Theatern, Cafés, Galerien – in lebhafter Debatte und entwerfen so ein Weltbild, das den Austausch an einem Tisch begrüßt.

Markus Lüpertz (geb. 1941, lebt und arbeitet in Düsseldorf und Berlin) entwickelte früh seine eigene Bildsprache aus poetischem Symbolismus – Helme, Eisenbahnen und Baumstümpfe gehören zu seinem wiederkehrenden Motivrepertoire. In den 1980er-Jahren wandte er sich zunehmend der Ölmalerei und dem Blick auf die europäische Moderne zu.

R. Penck (1939–2017) emigrierte 1980 aus der DDR und war anschließend gelegentlich zu Gast auf Schloss Derneburg. Wie seine Kollegen suchte er früh nach einer Verbindung von Figuration und Abstraktion, mit der sich die nationale Spaltung Deutschlands konzeptuell thematisieren ließ.

Mit dem Abend im Kunstmuseum Schloss Derneburg hat Simchen Asset Management einmal mehr gezeigt, wie sehr Kunst und Kultur als Räume für persönliche Begegnung und fachlichen Austausch geeignet sind.